Großer Panda in Chenddu

Chengdu in der Provinz Sichuan ist die Stadt des Großen Panda. Zum einen befindet sich hier in Chengdu die Aufzuchtstation für Pandas und rund 150 Kilometer nordwestlich das Wolong Naturreservat, das 1975 als erste Initiative zum Schutz des Großen Pandas vor dem Aussterben gegründet wurde.

Großer Panda

Großer Panda in der Aufzuchtstation bei Chengdu in der Provinz Sichuan

Hier im westlichen Zentralchina und im Südwesten von China befindet sich der ursprüngliche Lebensraum des Großen Pandas, den man leicht an seiner auffälligen schwarz-weißen Färbung und den großen schwarzen Flecken rund um die Augen erkennt. Obwohl der Große Panda zu der Familie der Bären gehört, besteht seine Nahrung zu 99% aus Bambus, den er dennoch nur schwer verdauen kann und daher die meiste Zeit des Tages mit Fressen verbringt. Das Bambus-Fressen gehört daher zu den Lieblingsbeschäftigungen eines Großen Pandas und man könnte man fest glauben, daß dieses Exemplar es genießt, dabei beobachtet zu werden. Jedenfalls machte er keine Anstalten, daß ihn (oder besser sie) das Getümmel und Geschrei irgendwie beim Fressen stören würde.

Großer Panda beim Fressen

Großer Panda bei seiner Lieblingsbeschäftigung in Chengdu von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

Der Große Panda wird bis 1,5 Meter lang und misst bis zu 75 cm Schulterhöhe. Männliche Tiere werden bis zu 150 Kilogramm schwer und schauen irgendwie immer spaßig aus, was wahrscheinlich an ihrem behäbigen Verhalten und dem symphatischen Gesicht liegt. Die Zucht des Großen Pandas ist enorm schwierig und kompliziert, was an der kurzen Fruchtbarkeit der Weibchen liegt. Richtig erfolgreich ist die Zucht des Großen Pandas nur in Chengdu, wo sich die Pfleger rund um die Uhr und rührend um die Tiere kümmern. In den anderen Zoos dieser Welt hat man mit der Nachzucht von Pandas weniger Glück oder Erfahrung. Obwohl ich kein großer Fan von „Tieren in Gefangenschaft“ bin, muß ich gestehen, daß ich hier das Gefühl hatte, daß sich die Tiere hier irgendwie wohl fühlen.

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