Unterwegs auf Macau

Macau ist eine Sonderverwaltungszone von China und besteht aus der gleichnamigen Halbinsel Macau (8,9 qkm) sowie den Inseln Taipa (6,5 qkm), Cotai (5,2qkm) und Coloane (7,6 qkm).


Macau Grand Lisboa

Skyline von Macau mit dem Tower des Grand Lisboa von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

Macau war ein Geschenk des Kaiserhofs an Portugal im Jahre 1557 als Belohnung für die Unterstützung im Kampf gegen die Piraten vor der südchinesischen Küste. Und mit der Rückgabe an China am 20.12.1999 war Macau die letzte Kolonie, die von den Europäern aufgegeben wurde. Mit Portugiesisch kommt man daher auf Macau weiter als mit Englisch, da diese neben Mandarin nach wie vor Amtssprache in der Region ist. Auf den Strassen von Macau ist jedoch vor allem Kantonesisch zu hören. Ist man mal vom Ferry-Terminal bis ins Zentrum vorgedrungen (offenbar ist AP1 die richtige Bus-Linie), kann man die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen. Die Orientierung auf Macau ist sehr einfach, weil man von nahezu allen Stellen der Insel das große Casino Grand Lisboa sehen kann, das sich im Zentrum nahe der Altstadt befindet.

Macau besitzt ein umfangreiches Bus-Netz, das für einen Tages-Touristen jedoch eher schwer zu erfassen sein wird. Daher ist das – recht günstige Taxi – eine ganz gute Alternative, um bis ins Zentrum mit den meisten Sehenswürdigkeiten von Macau zu gelangen. Wer dennoch eine Fahrt mit dem sehr günstigen Bus wagen will (wir haben es auch geschafft), muss jedoch wissen, dass man das Fahrgeld passend in eine Box beim Fahrer einschmeißen muss. Das Fahrgeld ist variabel und sinkt von Station zu Station, je näher der Bus seinem Ziel kommt. Wechselgeld gibt es nicht zurück. Unter Umständen kann daher eine Fahrt sehr teuer werden, wenn man gerade kein Kleingeld bei sich hat. Bezahlt wird auf Macau übrigens mit dem Macauischen Pataca (MOP), der ungefähr das gleiche Verhältnis zum Euro hat wie der Hongkong Dollar. Es werden jedoch auch Hongkong Dollar akzeptiert.

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