Flusskrebse von der schwimmenden Küche

Flußkrebse von einer schwimmenden Küche waren die heutige Überraschung während des Besuchs des Elefantenrüsselbergs in Guilin, der zu den besonders sehenswerten Kastbergen der Stadt gehört und auch als Wahrzeichen der Stadt am Li-Fluss dient. Kulinarische Spezialitäten gibt es in der Chinesischen Küche jede Menge, aber eine schwimmende Küche hatte ich zuvor noch nicht gesehen.

Flusskrebse aus dem Li-Fluss

Flußkrebse aus dem Li-Fluss in Guilin von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

Schwimmende Küche auf dem Li-FlussFür Reisende hat die Chinesische Küche immer ihre Überraschungen parat, aber eine schwimmende Küche hatte ich bis heute noch nicht gesehen. Die Köchin hatte sich wohl gedacht „wenn die Touristen nicht zu mir kommen, dann komme ich eben zu den Touristen“ und legte mit ihrer schwimmenden Küche genau vor dem Elefantenrüsselberg – Wahrzeichen von Guilin – am Ufer des Li-Flusses an. Hier offerierte sie den Gästen u.a. sehr lecker aussehende Flußkrebse aus dem Li-Fluss. Die Küche bestand aus einem selbst gebastelten Floß, auf das ein Tisch mit heißen Töpfen und Grill montiert wurde. Darüber spannte sich ein sehr luftiges Tuch, das wohl Schutz gegen plötzlich einsetzenden Regen bieten sollte. Vielleicht war es aber auch als Sonnenschutz gedacht. So genau konnte man das nicht unterscheiden. Jedenfalls war die schwimmende Küche auf dem Li-Fluss sehr gut besucht, wobei die Gäste mehr oder weniger über das Wasser springen mussten, um auch ein paar Delikatessen aus dem Li-Fluss zu bekommen. Der Andrang war so groß, daß die junge Frau mit dem Backen und Fritieren kaum nachkam. Man muß sich das in etwa so vorstellen, daß alle paar Minuten eine Gruppe von 10 bis 20 chinesischer Touristen am Elefantenrüsselberg vorbeikamen, ihre Fotos machten und dann ihren Weg in die schwimmende Küche fanden.

Chinesische Touristen vor dem Elefantenrüsselberg

Chinesische Touristen vor dem Elefantenrüsselberg

Es standen sogar ein paar Korbsessel im seichten Wasser, aber die meisten Gäste standen entweder auf dem Floß oder an Land und aßen ihre Fische, Krebse oder andere Sepzialitäten aus dem Li-Fluss.

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