Im Chengdu Panda Park

Der Panda Park Chengdu war unser erstes Ziel in Sichuans Provinzhauptstadt Chengdu, wobei dieser etwas außerhalb der Stadt liegt und nur mit dem Taxi oder Bus zu erreichen ist.

Panda Park Chengdu

Goldene Skulptur eines Pandas im Panda Park Chengdu von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

Der Panda Park in Chengdu ist eine Mischung aus Park, Zoo sowie Forschungs- und Aufzuchtstation rund um den Großen Panda, der trotz der Erfolge bei der Aufzucht nach wie vom Aussterben bedroht ist.

Sitzender PandaDen wilden Panda gibt es weltweit nur in China, insbesondere im Wolong-Reservat in der Provinz Sichuan. Der Panda Park in Chengdu wurde bereits 1987 mit 6 Pandabären gegründet, ist aber kein klassischer Zoo in unserem Sinne, wo die Tiere nur ausgestellt werden. Vielmehr dient der Panda Park auch zur Erforschung und Aufzucht der Tiere, die wegen der kurzen Fruchtbarkeit der Weibchen außerordentlich schwierig ist, insbesondere in Gefangenschaft. Der Besuch des Panda Parks lohnt sich also auch, wenn man kein Freund von Tieren in Käfigen ist. An einigen Stellen des Parks erkennt man zwar, daß alles schon älteren Datums ist, aber trotzdem fühlte ich mich hier an keiner Stelle unwohl wie in anderen Zoos dieser Welt. Zunächst spaziert man auf Wegen durch dichte Bambuswälder, bevor man auf die ersten Gehege für die Kleinen Pandas trifft, wegen seiner Fellfarbe auch bekannt als Roter Panda.

Kleiner Panda  Kleiner Panda  Kleiner Panda

Kleiner Panda im Panda Park Chengdu von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

Es folgen viele weitere, kleine Gehege mit jungen Pandabären, die jedoch mehr oder weniger alle am Schlafen waren.

Große Pandas beim Schlafen

Große Pandas beim Schlafen von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

Der Höhepunkt war der Große Panda Mao Mao, die Mutter eines Neugeborenen, das in seinem Käfier ziemlich winzig und verlassen wirkte. Die Mutter Mao Mao saß hingegen im Freien, direkt vor unseren Augen, knabberte sichtlich entspannt an ihrem Bambus und ignorierte die drängenden Rufe ihrer Pflegerin. Trotz der zahlreichen Menschen, klickenden Fotoapparate und schreinenden Pflegerin saß Mao Mao auf einer Holzbank und verputzte einen Bambusstrauch nach dem anderen. Das putzige Aussehen und die langsamen Bewegungen lassen einen schnell vergessen, dass es sich um ein wilden Bären handelt, der zudem extrem vom Aussterben bedroht ist.

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